Fremdwörter, Schachtelsätze, Abkürzungen, zu lange Worte und Sätze, Fachjargon und Passiv-Formulierungen sind Killer für die Verständlichkeit. Das gilt sowohl für Reden als auch für geschriebene Texte, wie wir in unseren Seminaren und Trainings immer wieder feststellen. Können Sie zum Beispiel mit dem folgenden Satz auf Anhieb etwas anfangen? „Beim Operativen Free Cash Flow im Verhältnis zum Operativen Ergebnis, das heißt bei der Cash Conversion Rate, liegt unsere ambitionierte Zielgröße bei mehr als 40 Prozent…“
Der Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim (bei Stuttgart) analysiert seit 2012 Reden von DAX-Vorständen bei Hauptversammlungen auf ihre Verständlichkeit. In jährlich publizierten Studien werden die Reden nach verschiedenen Kategorien untersucht und in Rangfolgen gebracht. Doch es bleibt nicht bei der Analyse. Prof. Frank Brettschneider und sein Team dokumentieren positive und negative Beispiele aus den Vorstandsreden und – wichtig für alle PR- und Textarbeiter – geben Empfehlungen zur Steigerung der Textverständlichkeit.
Sieger im Verständlichkeits-Wettbewerb für 2025 war übrigens zum dritten Mal in Folge Telekom-Chef Timotheus Höttges, diesmal gefolgt von Oliver Zipse (BMW) und Vincent Warnery (Beiersdorf).
Zur kompletten Studie geht es hier:
https://www.uni-hohenheim.de/uploads/media/CEO-Klartext_2025.pdf
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